28.1.2010
Forderungen an die Behörde für Wissenschaft und Forschung
In den vergangen Monaten wurden, ausgelöst durch die Besetzung der HCU Ende November, Forderungen formuliert. Diese wurden nach den verschiedenen Einrichtungen an die sie gerichtet sind gegliedert. Vor Weihnachten wurden in den Campus News die Forderungen an die Dekane die während der vergangenen Schools Sitzung vorgetragen wurden, vorgestellt. Hier folgt nun eine Zusammenfassung der Forderungen an die Behörde für Wissenschaft und Forschung. Die BWF ist, unter anderem, die ministerielle Verwaltungsbehörde die für staatliche Hochschulen. Sie ist zum Beispiel für Gesetze die mit Hochschulen zu tun haben, wie zum Beispiel die Erhebung der Studiengebühren, zuständig.
Gefordert werden:
Die Anmietung von Arbeitsräumen für circa 500 Studierende in der Nähe des Neubaus ohne Ausgabe der Studiengebühren.
Die Abschaffung aller Studien- und Verwaltungsgebühren bis zum SS 2010. Alle laufenden Kosten, die derzeit durch Studiengebühren gedeckt werden, sollen von der Stadt übernommen werden.
Aufstockung des HCU-Budgets um 2 Mio. Euro jährlich um dem Anspruch an die HCU, eine Führungsrolle als spezialisierte Hochschule im Bereich Bau, Baukunst und Metropolenentwicklung zu werden, zu erfüllen.
Eine Überarbeitung des Konzepts des Hochschulrates um diesen demokratischer zu gestalten.
Es sollten ausreichend Masterstudienplätze vorhanden sein, so dass alle die ein Masterstudium machen wollen, hierzu auch die Möglichkeit haben.
16.12.2009
Schools Sitzung 9.12.2009
Wie bereits in der letzten Ausgabe der Campus News und per E-Mail mitgeteilt, kämpfen wir zur Zeit an mehreren Fronten, allerdings auf diplomatischen Weg;-)
Wir haben Forderungen an die Stadt Hamburg, Forderungen an die Uni-Leitung und speziell das IMZ formuliert.
Am Mittwoch den 09.12. fand die monatliche School-Sitzung statt, bei der alle Dekane der Bachelor- und der Master-School mit dem VPL (Vizepräsident für Lehre) zusammenkommen. Gleich zu beginn haben wir mit acht Studierenden unsere Forderungen vorbringen können. Die anschließende Diskussion war zum Teil sehr erfreulich. Wir sind zuversichtlich dass ein paar Dinge sofort mgesetzt werden. Bei anderen Themen haben wir wiederum nichts erreicht.
Wir fassen die thematisierten Forderungen unterschiedlichen Umfanges nachfolgend zusammen. Die Darstellungsform soll nicht über den Ernst unseres Anliegens hinwegtäuschen!
28.11.2009
Stand des Streiks / der Forderungen
Nach einer weiteren ereignisreichen Woche möchten wir euch über den aktuellen Stand des Bildungsstreiks informieren und die vergangenen Ereignisse kurz zusammenfassen. Nachdem der Streik der Studierenden in Österreich Ende Oktober nach Deutschland schwappte, beschloss das StuPa am 4.11. sich mit den anderen Hochschulen zu solidarisieren. Fortan wurde einige Tage an einem Konzept, vorläufigen Forderungen und der Vorbereitung einer Besetzung und Podiumsdiskussion gearbeitet. Nach der erfolgreichen Besetzung und zwei Podiumsdiskussionen am 19.11 und 20.11. gab es weitere Planungstreffen. Da in der Folge die Masse der Studierenden ausblieb, und sich fortan lediglich ein kleiner Kreis Studierender engagierte, wurde am 22.11 ein Kurswechsel beschlossen. Seitdem versuchen wir in kleineren Gruppen Gespräche mit verschiedenen Institutionen zu führen, um so möglichst effektiv unsere Forderungen durchzusetzen. Trotzdem konnten wir in nur 1 ½ Tagen 470 Studierende für unsere Unterschriftenaktion gewinnen, zur Unterstützung der Forderungen. Daraufhin fand am Dienstag, den 24.11. ein Gespräch im Präsidium statt und die Forderungen wurden samt Unterschriftenlisten übergeben und im Detail diskutiert.
Zum Treffen mit dem Präsidium:
Mit dem Präsidenten, seinem Assistenten und dem Kanzler, sowie 10 Studierenden sind wir den Forderungskatalog durchgegangen. Bis Mittwoch den 01.12. wird sich das Präsidium dazu schriftlich äußern.
Zwischenergebnis: Das Präsidium will die meisten Forderungen unterstützen, sieht sich allerdings vielen Themen gegenüber machtlos. So wird der schwarze Peter weitergereicht. Unsere nächsten Ansprechpartner werden die Dekane sowie die Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) sein.
Weitere Termine: Donnerstag, 3.12.: Weiterer Termin mit dem Präsidenten; Mittwoch, 9.12.: Schools-Sitzung mit den Dekanen: Unterbreitung der Forderungen, Antworten erwartend; Mittwoch, 9.12.: Treffen mit dem Kanzler: Studiengebührenvergabe und weiteres Vorgehen im Bezug auf die BWF.
23.11.2009
Hochschulproteste in Deutschland und an der HCU!
Was war? +++ Was wird gefordert? +++ Wie geht es weiter?
Sören (Asta-Vorsitz, Bauing): „Die Stimmung bei den HCU-Protesten am letzten Donnerstag und Freitag war sehr gut! Wir haben gezeigt, dass wir mit einem Trupp von Studierenden aller Studienrichtungen Aufmerksamkeit erzeugen können und über ein besseres Studium ins Gespräch kommen. Aber es muss nun weiter gehen mit allen Studierenden! “
Philipp (Stadtplaner): „Ich mache mit, um mich für Bildungsgleichheit einzusetzen und mitzuhelfen, dass sich die HCU entwickelt.“
Maya (Geomatikerin): „ Beim Diskussions-Frühstück waren erstaunlich viele Leute da und es haben sich echt viele beteiligt.“
In den letzten Tagen und Wochen, beginnend in Österreich, protestieren Studierende für andere Studienbedingungen in Bachelor und Master. Der Frust über Mangel, Zeitdruck, Verschulung und Studiengebühren hat überhand genommen. Nach der Uni HH und der HfBK sind auch wir HCUler zu Gesprächen über unsere Studienbedingungen zusammen gekommen. Bei der Abenddiskussion am 19.11. mit etwa 70 Teilnehmern im Gebäude A (City Nord) auf den großen Treppen kamen viele Themen zur Sprache. Viele Punkte der TeilnehmerInnen stießen auf Interesse bei anwesenden Professoren. Die Nacht wurde genutzt um bei Musik Transparente, Flugblätter und Räumlichkeiten zu „präparieren“. Durch die Besetzung und Verhinderung von Vorlesungen und Seminaren an der City Nord gab es so Freiraum für ein Diskussions-Frühstück mit Kaffee und Brötchen um Ideen für ein besseres Studium zu sammeln und zu diskutieren.
WAS WIRD GEFORDERT?
Aus vielen Anregungen wurde nun ein Forderungskatalog erstellt, der kurzfristig intern an der HCU erreicht und weiterhin in Vernetzung in Hamburg erfüllt werden sollen. Es geht um: Ausbau der Lehr- und Forschungskapazitäten, Aufwertung der technischen Ausstattungen und Computerpools, Entschlackung der Prüfungs- und Studienordnung und mehr Spielraum für Wahlmöglichkeiten. Dazu könnt ihr mehr auf den Webseiten des AStA und von KommilitonInnen an den HCU-Standorten erfahren. Am heutigen Montag, der erste nach der Besetzung, wird um die Unterstützung aller Studierenden für diese Forderungen an die Hochschulleitung und die Stadt Hamburg geworben. Weiterhin lädt der AStA ein, Meinungen und Anregungen los zu werden.
Die Forderungen findest du hier.
WIE GEHT ES WEITER?
Nach wir vor stehen Protestformen wie Besetzung, Alternativvorlesungen oder Streik im Raum. Vorerst geht es um den Forderungskatalog und das Gespräch mit dem Präsidium. Dort sollen diese Forderungen mit Druck durchgesetzt werden. Die Planung von Vollversammlungen an City Nord sowie Averhoffstraße und die weitere Vernetzung mit den anderen protestierenden Universitäten in Hamburg ist der nächste Schritt um die Hamburger Politik und Bevölkerung zu erreichen. Die Möglichkeiten sind nach wie vor vielfältig und abhängig von allen Studierenden, den Partnern an anderen Hamburger Hochschulen und dem Entgegenkommen aus Hochschulleitung und Politik.
Am Ball bleiben Webtipps:
Protestinfos in HH: www.bildungsstreik-hamburg.de
Proteste in Deutschland: www.unsereunis.de
14.11.2009
Die HCU Brennt!
Am Donnerstag, den 19.11.2009 werden wir um 16:30Uhr in der Halle A der City Nord unsere Besetzung verkünden. Aus diesem Grund möchten wir euch einladen zu gennanten Zeit zu kommen und dort mit uns über mögliche Themen wie
- Studiengebühren
- Bachelor & Mastersystem
- studentische Arbeitsräume
- Konzept und Struktur der HCU
- alles andere
eine offene Podiumsdiskussion mit euch führen. Anschließend werden wir die „Kampagne zur Gebührenfreiheit“ vorstellen. Dieser Abend soll zur Diskussion und Vorbereitung diverser Aktionen für den Freitag dienen, deswegen erst geht das ganze erst um 16:30Uhr los.
Für alle die Lust haben sich am Donnerstag Abend / über die Nacht an Aktionen zu beteiligen, um Mitstudierende und die Öffentlichkeit auf die Thematik aufmerksam zu machen, wird es ein kleines Abendessen auf Kosten der Gremien geben. Allen die Lust haben, die Nacht mit uns zu verbringen, raten wir einen Schlafsack mitzubringen. Für Getränke und Snacks (4free) wird gesorgt.
Am Freitag sollen dann die Aktionen durchgeführt werden und der Lehrbetrieb gestört werden. Ziel soll der Ausfall möglichst vieler Lehrveranstaltungen sein. Außerdem ist ein gemeinsames Frühstück für alle im Raum A112 angedacht.




