Die HCU brennt weiter!

Hochschulproteste in Deutschland und an der HafenCity Universität! Montag, 23.11.09

Was war? +++ Was wird gefordert? +++  Wie geht es weiter?

Sören  (Asta-Vorsitz, Bauing): „Die  Stimmung bei den HCU-Protesten am letzten Donnerstag und Freitag war sehr gut! Wir haben gezeigt, dass wir mit einem Trupp von Studierenden aller Studienrichtungen Aufmerksamkeit erzeugen können und über ein besseres Studium ins Gespräch kommen. Aber es muss nun weiter gehen mit allen Studierenden! “

Philipp (Stadtplaner): „Ich mache mit, um mich für Bildungsgleichheit einzusetzen und mitzuhelfen, dass sich die HCU entwickelt.“

Maya (Geomatikerin): „ Beim Diskussions-Frühstück waren erstaunlich viele Leute da und es haben sich echt viele beteiligt.“

In den letzten Tagen und Wochen, beginnend in Österreich, protestieren Studierende für andere Studienbedingungen in Bachelor und Master. Der Frust über Mangel, Zeitdruck, Verschulung und Studiengebühren hat überhand genommen.  Nach der Uni HH und der HfBK sind auch wir HCUler zu Gesprächen über unsere  Studienbedingungen zusammen gekommen.  Bei der Abenddiskussion am 19.11. mit etwa 70 Teilnehmern im Gebäude A (City Nord) auf den großen Treppen kamen viele Themen zur Sprache. Viele Punkte der TeilnehmerInnen stießen auf Interesse bei anwesenden Professoren. Die Nacht wurde genutzt um bei Musik Transparente, Flugblätter und Räumlichkeiten zu „präparieren“.   Durch die Besetzung und Verhinderung von Vorlesungen und Seminaren an der City Nord gab es so Freiraum für ein Diskussions-Frühstück mit Kaffee und Brötchen um Ideen für ein  besseres Studium zu sammeln und zu diskutieren. 

WAS WIRD GEFORDERT?

Aus vielen Anregungen wurde nun ein Forderungskatalog erstellt, der kurzfristig intern an der HCU erreicht und weiterhin in Vernetzung in Hamburg  erfüllt werden sollen. Es geht um: Ausbau der Lehr- und Forschungskapazitäten, Aufwertung der technischen Ausstattungen und Computerpools, Entschlackung der Prüfungs- und Studienordnung und mehr Spielraum für Wahlmöglichkeiten.  Dazu könnt ihr mehr auf den Webseiten des AStA und von KommilitonInnen an den HCU-Standorten erfahren. Am heutigen Montag, der erste nach der Besetzung, wird um die Unterstützung aller Studierenden für diese Forderungen an die Hochschulleitung und die Stadt Hamburg geworben. Weiterhin lädt der AStA ein, Meinungen  und Anregungen los zu werden.

Die Forderungen findest hier.

WIE GEHT ES WEITER?

Nach wir vor stehen Protestformen wie Besetzung, Alternativvorlesungen oder Streik im Raum. Vorerst geht es um den Forderungskatalog und das Gespräch mit dem Präsidium. Dort sollen diese Forderungen mit Druck durchgesetzt werden. Die Planung von Vollversammlungen an City Nord sowie Averhoffstraße und die weitere Vernetzung mit den anderen protestierenden Universitäten in Hamburg ist der nächste Schritt um die Hamburger Politik und Bevölkerung zu erreichen.  Die Möglichkeiten sind nach wie vor vielfältig und abhängig von allen Studierenden, den Partnern an anderen Hamburger Hochschulen und dem Entgegenkommen aus Hochschulleitung und Politik.

Am Ball bleiben_Webtipps:

Protestinfos in HH: www.bildungsstreik-hamburg.de

Proteste in Deutschland: www.unsereunis.de

 

 

 

 
 
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